Der eigene Newsletter – sinnvoll oder nicht?

Sind Newsletter heutztage noch nützlich oder längst veraltet?

Den Anstoß zu dieser Frage gab kürzlich ein Eintrag in das soziale Netzwerk Facebook. Ich habe dort also den Link zu meinem Artikel “Wimpfener Advent” gesetzt und mich dann gewundert, daß sich ein Teil meiner Freunde nicht wie sonst immer dazu äußerte.

Was war passiert? Facebook hat in der Zwischenzeit paar ein Sachen geändert und auch die “Verbreitung” der Artikel / Einträge in soweit eingschränkt, daß wer nicht ständig mit dem anderen in Kontakt steht nicht mehr über neue Artikel / Einträge informiert wird. Es sei denn man greift in die eigene Geldbörse zahlt für die “Verbreitung”. Das ist nicht schön, aber Facebook muss halt auch Geld verdienen.

Da man nun zum einen nicht ständig mit allen Leuten in Kontakt stehen kann und zum anderen aufgrund der Geschwindigkeit und der Masse von Beiträgen und Artikeln mit Bildern und Videos usw.
der eigene Eintrag meistens sehr schnell wieder “in der Versenkung” verschwunden ist, war
ich auf der Suche nach einer effektiven und auch preisgünstigen bzw. kostenlosen Alternative.

Nun in der Grundversion von WordPress ist kein derartiges Werkzeug zum versenden von Newslettern
vorhanden. Aber als zu installierende Plugins gibt’s ein paar Möglichkeiten. Manche kostenlos, andere
für einen kleinen Betrag zu haben. Ich habe mich nach etwas Recherche für das Plugin  “Newsletter” von Stefano Lissa das in der Grundversion kostenlos ist – und für mich völlig ausreichend ist – entschieden.

Natürlich macht es erstmal etwas Arbeit das Plugin einzurichten, denn es sind in der Grundversion schon ausreichend Einstellungsmöglichkeiten, aber es lohnt sich. Hat man es endlich geschafft, kann man mit wenigen Klicks ansprechende E-Mails erstellen und an alle versenden die sich dazu anmelden. Das hat wiederum den Vorteil für die Abonnenten, daß sie “nur” den Artikel und nicht noch eine Unmenge an Werbung dazu gesendet bekommen. Heutzutage nicht immer unnötig viel Werbung zu bekommen ist schließlich auch nicht zu unterschätzen.

Nachdem ich nun alles eingerichtet habe und die ersten Test-Newsletter erfolgreich versendet sind, freue ich mich über die positive Resonanz. Hätte ich nicht erwartet. Meine Freunde bekommen nun wieder regelmäßig meine Beiträge zum lesen und wer es nicht mehr lesen will meldet sich einfach wieder ab und ich habe keine Arbeit damit. Das ist einfach praktisch! Und wer etwas dazu sagen will kann es ja trotzdem auch bei Facebook.

Mein Fazit:
Newsletter sind sehr nützlich und sind auf keinen Fall veraltet. Sie bieten ausserhalb der sozialen Netzwerke die Möglichkeit, Menschen direkt zu erreichen und anzusprechen.
Und so bindest auch Du Menschen an Deinen Webauftritt und generierst Traffic.
Und wer will das nicht?

 

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