Im Eisenbahnmuseum – Übungen für das fotografische Auge

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Warum geht man eigentlich gerade in ein Eisenbahnmuseum um sein fotografisches Können zu verbessern?

Diese Frage habe ich mir natürlich auch gestellt und ja, man könnte auch in den Tierpark oder einfach nur in die freie Natur gehen. Aber beim tieferen Nachdenken darüber, warum und wieso, kamen mir dann ein paar Aspekte in den Sinn, die mir den Entschluss fürs Bahnmuseum leichter machten.

Natürlich wird dem einen oder anderen Blogleser eine gewisse Affinität meinerseits, der Eisenbahn gegenüber, nicht entgangen sein. Das kann ich schon mal nicht in Abrede stellen und will es auch nicht.
Weiterhin bietet die Bahn viele geometrische Figuren wie Linien und Kreise, die einen Bildaufbau nach der Drittelregel oder dem Goldenen Schnitt erleichtern, denn sie sind sofort zu sehen. Und mir persönlich sind Linien im Bild wichtig, auch wenn man sie nicht gleich entdeckt. Ein angeordnetes Motiv
macht das Bild ruhiger und ich lenke damit das Auge des Betrachters. So entsteht eine Bildaussage. Und wo kann man das besser üben, als dort wo es viele geometrische Linien in der Wirklichkeit gibt?

Mit mir an diesem Nachmittag unterwegs war auch Anja, die zum einen ihre technischen Kenntnisse über ihre Kamera verbessern wollte und zum anderen natürlich auch um ihr fotografisches Auge zu trainieren. Bis vor einer Weile fotografierte sie ja alles mit dem Smartphone, doch seit dem Ich ihr die Knöpfe ihrer Kompaktkamera etwas näher erläutert habe, kommt sie mit Bildern um die Ecke, die nicht nur mich in Staunen versetzen. Erstens hätte ich ja nicht gedacht, dass man mit einer kleinen “Digiknipse” solche Bilder machen kann und zweitens hat sie schon einen recht guten Blick für ihre Motive.

Sehr angenehm war es auch für mich, dass die Zahl der anderen Besucherinnen und Besucher zu diesem Zeitpunkt sehr gering war, sodass wir wirklich in Ruhe und ohne Gedränge fotografieren
konnten. Und das Erklären und sofortige Ausprobieren immer möglich war, das ist schon viel wert.

Die zwei Stunden im Museum gingen herum, wie im Fluge und es entstanden tolle Bilder von denen ich hier jetzt mal ein paar zeigen möchte:
Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

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Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt 

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

DSC_6572 Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt

Eisenbahnmuseum, fotografieren üben, Goldener Schnitt Und als Abschluss gibt es noch dieses Bild, mit dem ich mich auch beim sehr freundlichen Personal des Süddeutschen Eisenbahnmuseums Heilbronn recht herzlich bedanken möchte:

Mensch & TechnikVielen Dank für einen wundervollen Nachmittag!

Wenn Sie liebe Leserinnen und Leser auch mal in Heilbronn vorbeischauen möchten, dann empfehle ich Ihnen die folgende Webseite: SEH – Süddeutsches Eisenbahnmuseum Heilbronn e.V.
Es lohnt sich wirklich!

Weitere Themen und Links:
Courtesy Call – historische Mode auf dem Württemberg

Paarfotografie im Grünen – mit Carmen und Martin unterwegs
Wochenend und Sonnenschein – mit Anja & Udo im Schlosspark Bad Rappenau

2 Kommentare zu “Im Eisenbahnmuseum – Übungen für das fotografische Auge

  1. Wow….ich bin sprachlos. Vielen Dank Joachim für die wertvollen Tipps und das fantastische Feedback zu meinen ersten Schritten in der Welt der Fotografie.

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